
Bücher - Geschenke - Souvenirs aus Palmbach und Grünwettersbach
Erinnerungen, Souvenirs und Bücher aus und über Palmbach, Grünwettersbach und den anderen Karlsruher Bergdörfern
Sie suchen ein Weihnachtsgeschenk, das einen Bezug zu Palmbach oder Grünwettersbach hat?
"Palmbach Tasse"
Stadtteil-Tassen
Palmbach - Grünwettersbach - Stupferich - Hohenwettersbach - Wolfartsweier - Durlach und alle anderen Stadtteile
Preis: 9,90 €
Die Palmbacher Tasse, sowie Tassen aller anderen Stadtteile gibt es bei Tourist-Information Karlsruhe (Schaufenster Karlsruhe), Kaiserstraße 72-74, Tel. 0721-602997-580
Weitere Artikel finden Sie im Online-Shop der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH.
Hersteller: Karlsruher Tassen Manufaktur
Bücher und spannende neuen Kriminalromane mit lokalem Bezug:
Der Fluch der Waldenser
Neuerscheinung Juli 2025: „Der Fluch der Waldenser“ spielt in Palmbach, Grünwettersbach und weiteren Nachbarorten. 
📖 Zum Inhalt:
„Ein zehnjähriger Junge verschwindet spurlos und wird einige Tage später tot im Grünwettersbacher Wald aufgefunden. Das Kind hatte eine tödliche Menge an Tollkirschen zu sich genommen. Der tragische Fall verfolgt die Karlsruher Rechtsanwältin Adeviye Bel. Per Zufall erfährt sie, dass bereits ein Jahr zuvor ein Junge auf ähnliche Weise umgekommen ist. Die beiden scheinbar tragischen Unglücksfälle lassen Adeviye Bel nicht mehr los. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den geheimnisvollen Fluch der Waldenser. Eine erschütternde Entdeckung gibt dem Fall unerwartet eine neue Wendung. Adeviye Bel sieht sich zum Handeln gezwungen. Dabei stellt sie ihr eigenes Gewissen in Frage.“
📚 Autorin: Rahsan Dogan, 🏷️ Verlag: regionalkultur
📘 ISBN: 978-3-95505-541-7, 💶 Preis: 16,00 €
Foto Rahsan Dogan: ARTIS-Uli Deck
Die Region Karlsruhe und besonders der Karlsruher Stadtteil Palmbach freuen sich, dass durch den historischen Kriminalroman über das historische Karlsruhe und den Waldenserort Palmbach bundesweit gelesen werden kann.
Erschienen am 20. August 2020:
"Der Grenadier und der stille Tod" von Petra Reategui
Ein sorgfältig recherchierter Roman, der die Leser ins historische Karlsruhe des 18. Jahrhunderts und in das Waldenserdorf Palmbach entführt. Mit dabei ist auch Madeleine, ein Waldensermädchen aus Palmbach.
Eine weitere Hauptrolle in diesem Roman spielt das Waldensermädchen Madeleine, das damals zu Fuß vom württembergischen Palmbach ins badische Karlsruhe laufen musste, um dort auf dem Markt Nüsse und Honig zu verkaufen. Sie gehört zur dritten Generation der Waldenser, die auf Grünwettersbach Gemarkung angesiedelt wurden und den Waldenserort Palmbach gründeten.
"Waldenserblut" historischer Kriminalroman von Ulrich Maier
Um 1700 kommen viele Waldenser, die wegen ihres Glaubens in Frankreich und dem italienischen Piemont verfolgt und vertrieben wurden, nach Süddeutschland (Württemberg, Baden, Hessen) und gründen dort neue Gemeinden. Pfarrvikar Daniel Pastre soll im Auftrag der Waldensersynode in Nordhausen einen veritablen Skandal aufklären: Der Pfarrer von Norhausen soll Spendengelder unterschlagen haben. Zudem forscht Daniel nach der Herkunft der beiden Kinder Ester und Pierre, die nach ihrer Flucht aus dem Piemont in Nordhausen gelandet sind. Ester dient als Magd des umstrittenen Pfarrers, Pierre als widerspenstiger Gehilfe des berüchtigten Hexers von Schluchtern. Dieser soll Schwarze Magie betreiben und wird sogar des Giftmords beschuldigt. Bei seinen Nachforschungen lernt Daniel die hübsche Kindsmagd Cathérine kennen und lieben. Aber ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern ...
ISBN: 9783842521513, Silberburg Verlag, erschienen am 25.03.2019, 352 Seiten, Format 12,0 x 19,0 cm
Ulrich Maier, Jahrgang 1951, ist in Karlsruhe geboren und in Heilbronn aufgewachsen. Er studierte in Stuttgart Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, arbeitet als Gymnasiallehrer, Landeskundebeauftragter des Kultusministeriums von Baden-Württemberg und in der Lehrerbildung. Er schreibt Fach- und Jugendbücher zur Geschichte, malt Landschaftsbilder und lebt abwechselnd in den Löwensteiner Bergen und am Bodensee.
Das Buch erhalten Sie im regionalen Buchhandel.
Neue Ortsfamilienbücher aus Palmbach und Grünwettersbach
Zwei sorgfältig recherchierte Ortsfamilienbücher sind im Dezember 2025 erschienen. Als fundierte Nachschlagewerke leisten sie nicht nur Familienforscherinnen und Familienforschern wertvolle Dienste, sondern bewahren zugleich ein eindrucksvolles Stück Lokalgeschichte.
Ortsfamilienbuch Palmbach
Das 148-seitige Werk umfasst 713 Familien mit insgesamt 2.616 erfassten Personen. Grundlage bilden die Palmbacher Kirchenbücher (Familien-, Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher), die vollständig transkribiert wurden. Die einzelnen Personen wurden den jeweiligen Familien zugeordnet, in einer genealogischen Software erfasst und mit Ergebnissen aus Online-Recherchen ergänzt.
Die Vielfalt der 156 nachgewiesenen Familiennamen veranschaulicht eindrucksvoll die Entwicklung der Gemeinde: von den waldenserischen Ursprungsfamilien aus dem Piemont über Zuzüge aus badischen und württembergischen Nachbarorten bis hin zu späteren Neubürgern. Die Einträge enthalten nicht nur Angaben zu Geburt, Heirat und Tod, sondern vielfach auch Hinweise auf Berufe, Herkunftsorte, Auswanderungen und familiäre Zusammenhänge.
Ortsfamilienbuch Grünwettersbach
Das Ortsfamilienbuch Grünwettersbach wurde von der Ahnenforscherin Iris Riedlsperger mit Unterstützung von Roland Jourdan erarbeitet. Auf 368 Seiten dokumentiert es 2.398 Familien mit insgesamt 10.145 Personen. In vielen hundert Arbeitsstunden wurden die Grünwettersbacher Kirchenbücher transkribiert, die Personen den jeweiligen Familienzweigen zugeordnet, genealogisch erfasst und durch Online-Recherchen ergänzt.
Informationen zu Bestellung und Bezug finden Sie hier.
Neues Heimatbuch "Wettersbach" von Katja Förster
Grünwettersbach und Palmbach von den Anfängen bis zur Gegenwart
Die heutige Ortschaft Wettersbach besteht aus den ehemaligen Gemeinden und heutigen Karlsruher Stadtteilen Grünwettersbach und Palmbach, deren Geschichte seit Beginn des 18. Jahrhunderts eng miteinander verknüpft ist. Grünwettersbach ist eine Gründung des späteren 11. oder frühen 12. Jahrhunderts, auf deren Gemarkung im Jahre 1701 Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg 113 Waldenser ansiedelte, Glaubensflüchtlinge aus dem heutigen Piemont. Ihre eigenständige Kolonie erhielt in Anlehnung an ihren Herkunftsort den Namen Palmbach. 1806 wurden die beiden Orte badisch. Sie schlossen sich 1972 zur Gemeinde Wettersbach zusammen, die 1975 Teil der Stadt Karlsruhe wurde. Das reich bebilderte Buch stellt ihre Geschichte bis in die Gegenwart vor.
ISBN: 978-3-96308-066-, Preis 19,90 ,
Autorin: Katja Förster
Format: 170 x 240 mm
Seitenzahl: 288 Seiten
Abbildungen: 156 Farb- und sw-Abbildungen
Veröffentlichung des Karlsruher Stadtarchivs, Band 34
Erhältlich in jeder Buchhandlung und im Rathaus KA-Grünwettersbach
Lindemanns, Info-Verlag GmbH, 75015 Bretten, https://www.lindemanns-web.de/programm/geschichte/487/wettersbach
Oder im regionalen Buchhandel bestellen
Theo Kiefner:
Die Waldenser auf ihrem Weg aus dem Val Cluson durch die Schweiz nach Deutschland 1532 - 1820/30. Band 5
Die Waldenser auf ihrem Weg aus dem Val Cluson durch die Schweiz nach Deutschland 1532 - 1820/30. Band 5.
Die Ortssippenbücher der deutschen Waldenserkolonien Teil 1,1, 1,2 und 5,9. Walldorf und Palmbach, Untermutschelbach, Kleinsteinbach aus LaBalme, Roure und Méan im Val Pragela; Hugenottenkolonie Neukelsterbach.
Deutsche Ortssippenbücher Reihe A Bd. 290 zugleich Band 92 der württembergischen Reihe. ISBN: 3923107110.
Herausgeber: Theo Kiefner †
Erschienen im Jahr 2001. Buch (neu, ungelesen) 30,- €,
Bestand beim Waldenserverein Palmbach e. V. 1 Buch
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Palmbach am 7. April 1945
Zum Gedenken an Olga Tron
In den Jahren 2005 bis 2015 hatte ich die Möglichkeit, die Palmbacherin Frau Olga Tron mehrmals zu besuchen. Sie verstarb im Jahr 2017 im Alter von 98 Jahren. Während meiner Besuche zeigte sie mir ihre privaten Unterlagen, die eng mit der Geschichte unseres Ortes verbunden sind. In diesen Jahren durfte ich viele ihrer wertvollen Dokumente und Fotos digitalisieren. Nach ihrem Tod hinterließ sie mir eine Vielzahl persönlicher Originaldokumente, die einen tiefen Einblick in ihr Leben und die Geschehnisse in Palmbach geben. Bei unseren Gesprächen betonte Olga immer, wie wichtig es für sie ist, dass ihre Erlebnisse und die Geschichte Palmbachs nicht in Vergessenheit geraten, sondern für kommende Generationen festgehalten werden. Ihr Wunsch war es, diese wenn irgendwie möglich der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
In Erfüllung dieses Wunsches möchte ich anlässlich des 7. April 1945 über ihre Erfahrungen und das Kriegsgeschehen in Palmbach vor 80 Jahren berichten. Die überlassenen Unterlagen werden im Archiv des Waldenservereins Palmbach e. V. aufbewahrt, und ich plane, weitere Veröffentlichungen schrittweise zu realisieren.
Mit Respekt und Dankbarkeit, Roland Jourdan
Palmbach am 7. April des Jahres 1945
Französische Soldaten besetzen zum Endes des zweiten Weltkrieges Palmbach
Auch Palmbach bleibt von den letzten Ereignissen und schweren Kämpfen im mittlerweile verlorenen Zweiten Weltkrieg nicht verschont. Kurz nach Ostern, am 4. April 1945, wird Karlsruhe von französischen Truppen erobert, während einige Einheiten bereits in den Raum Bruchsal vorgedrungen sind und in den Kraichgau vordringen. Die Zerstörung Karlsruhe nimmt drastische Ausmaße an, und große Vorräte fallen in die Hände der französischen Soldaten.
Einige deutsche Soldaten versuchen, sich auf den Höhen südlich von Karlsruhe zu verteidigen und den vorrückenden Feind aufzuhalten. Das betrifft auch den Raum Palmbach und die benachbarten Ortschaften. Am 7. April 1945 fallen bei den Kämpfen um Palmbach neun deutsche Soldaten. Im Protokollbuch der Palmbacher Feuerwehr finden wir über diese traurige Tragödie den sachlichen Eintrag: "Beim Einmarsch der französischen Truppen am 7. April 1945 brannten durch feindliche Angriffe drei Wohnhäuser, drei Scheunen und ein Schuppen. Die Feuerwehr löscht die Brände." Nach Aufzeichnungen von Olga Tron waren es im Unterdorf die Wohnhäuser von Johann Kunzmann von Herrmann Tron, die Oberdorfscheune von Raviol sowie Scheune und Wohnhaus von Ratschreiber Löffler. Die deutschen Soldaten flüchteten vor den Franzosen und mussten auch ihre schwer verletzten Kameraden zurücklassen.
10 Jahre Führungen am Waldenserweg – Eine Erfolgsgeschichte
Wer erinnert sich noch an unsere allererste Führung auf dem Waldenserweg in Palmbach?
Am 13. September 2015 begleiteten wir – unterstützt vom Künstlerpaar Barbara Jäger und OMI Riesterer – unsere erste Besuchergruppe. Geplant war damals nur diese eine Führung, anlässlich der Einweihung des Waldenserweges zum Stadtgeburtstag 300 Jahre KA..
Doch es kam anders: Bereits am Festwochenende erreichten uns die ersten Anfragen nach weiteren Führungen. Zu unserer Überraschung war es vor allem geschichtsinteressiertes Publikum von außerhalb, das sich für die Palmbacher Waldensergeschichte begeisterte. Bald folgten auch Gruppen, die einen Tagesausflug nach Palmbach planten – häufig in Verbindung mit einem Besuch im Badischen Schulmuseum. So wurde die Geschichte der Waldenser in Palmbach wieder lebendig und fand über zahlreiche Veranstaltungen und Führungen ihren Weg zu einem breiten Publikum.
Seit 2015 durften wir 76 Führungen durchführen und dabei rund 1.400 Gäste begrüßen. Neben unseren vier regelmäßigen Sonntagsführungen im Jahr kamen auch viele Besuchergruppen: Wandervereine, Seniorenausflüge, Kirchengemeinden, Lehrergruppen und Firmen. Besonders erfreulich ist das große Interesse von Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern an der bewegenden Waldensergeschichte – und an ihrem christlichen Hintergrund.
Wir sind glücklich, dass die Verbindung von kulturellen Angeboten wie Waldenserweg, Waldenserkirche und Badischem Schulmuseum, zusammen mit der örtlichen Gastronomie, unserem Waldenserort Palmbach neues Leben eingehaucht hat. Mit einem derartigen Zuspruch hätten wir niemals gerechnet – umso größer ist heute unsere Freude und unser Dank!
👉 Herzliche Einladung: Besuchen Sie eine unserer nächsten Führungen und lassen Sie sich von der Geschichte der Waldenser begeistern.
Alle aktuellen Termine und Informationen finden Sie hier auf unserer Webseite.

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Karlsruhe - Palmbach: Wissenswertes, Tipps, Sehenswürdigkeiten
Waldenserort Palmbach
Herzlich willkommen! - Wir freuen uns, dass Sie hier sind.
In unseren Karlsruher Bergdörfern, zu denen auch der Waldenserort Palmbach zählt, verbindet sich die herrliche Landschaft des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord mit dem städtischen Flair der nahliegenden Großstadt Karlsruhe. Unweit der Innenstadt laden die Höhenstadtteile zum Wandern und Verweilen in Wäldern mit traumhaften Ausblicken in die Rheinebene ein. Unsere Region bietet zahlreiche schöne Wandermöglichkeiten.
Sie finden hier Informationen über die Region Karlsruher Berggdörfer und insbesondere über den Waldenserort Palmbach, heutiger Höhenstadtteil und südöstliches Eingangstor nach Karlsruhe
Naturpark Schwarzwald
Kultur, Natur und Tourismus im Bereich unserer Karlsruher Bergdörfer: Wir freuen uns, Sie als "Waldenserort im Naturpark Schwarzwald" begrüßen zu dürfen.
Im Januar 2021 erfolgte der Beitritt der Karlsruher Stadtteile Durlach, Wolfartsweier, Hohenwettersbach, Stupferich, Grünwettersbach und Palmbach zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Durch verschiedene Gebietserweiterungen wird der Naturpark um 46.000 Hektar erweitert und wird so, mit einer Gesamtfläche von rund 420.000 Hektar, zu Deutschlands größtem Naturpark. Durch die Zusammenführung von Landschaft, Landnutzung und Tourismus sollen positive nachhaltige Effekte für die ganze Region erzielt werden. Durch die Gebietserweiterung werden weitere Entwicklungen für den Naturpark, insbesondere in den Randbereichen, ermöglicht.
Tauchen Sie ein in die Geschichte und Kultur unserer Stadtteile, entdecken Sie verborgene Schätze und lassen Sie sich von der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, prachtvollen Wäldern und Streuobstwiesen verzaubern. Von historischen Bauwerken über das Schulmuseum bis hin zu idyllischen Wander- und Radwegen - hier ist für jeden etwas dabei.
Hier finden Sie den Waldenserweg:
76228 Karlsruhe – Palmbach, entlang der Talstraße, der Henri-Arnaud-Straße und der Grünwettersbacher Straße
Die Wegpunkte des kreuzförmig angelegten Waldenserweges richten sich nach den historischen Gegebenheiten der Örtlichkeiten, weshalb die Erkundung des Weges an jeder beliebiger Stelle begonnen werden kann.
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Ausstellung: Wurzeln schlagen. Menschen und Pflanzen im Exil
Rückblick: Kochkultur und eingeführte Pflanzen der Hugenotten und Waldenser
Unsere Ausstellung in der Waldenserkirche Palmbach war ein voller Erfolg – und hat alle Erwartungen übertroffen. An insgesamt 26 Ausstellungstagen bis einschließlich 16. September kamen rund 700 Besucherinnen und Besucher zu uns. Das große Interesse und die positive Resonanz haben uns überwältigt. Viele Gäste reisten aus benachbarten Hugenotten- und Waldenserorten wie Neureut, Friedrichstal oder Mutschelbach an, auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem Enzkreis nutzten die Gelegenheit, die Wanderausstellung zu erleben.
Große Vielfalt – großes Interesse
Um die Hintergründe der Ausstellung noch greifbarer zu machen, boten wir sechs Führungen an, die allesamt gut besucht waren. Ein besonderer Höhepunkt war der Gottesdienst mit Pfarrerin Maria Götz, der inmitten der Ausstellung gefeiert wurde. Auch am Tag des offenen Denkmals herrschte reger Betrieb. Viele Interessierte kombinierten den Ausstellungsbesuch mit einer Führung über den Waldenserweg durch unseren Ort und konnten so Geschichte im Kirchenraum und draußen im historischen Waldenserort zugleich erleben.
Inhalte mit europäischem und lokalem Bezug
Die internationale Wanderausstellung „Wurzeln schlagen – Menschen und Pflanzen im Exil“ ist Teil einer europäischen Gesamtausstellung zum Thema „Exil, Integration und Verwurzelung“. Sie zeigt, welchen Beitrag die Glaubensflüchtlinge – Hugenotten und Waldenser – zur Kulturgeschichte von Ackerbau, Gartenbau, Ernährung und Kochkunst geleistet haben.
In Palmbach wurden diese Inhalte durch zahlreiche lokale Besonderheiten ergänzt. Eine Fotoschau mit alten Palmbacher Aufnahmen unter dem Motto „Landwirtschaft wie sie früher war“ rief bei vielen Gästen persönliche Erinnerungen wach. Historische Leihgaben aus dem Ort verliehen der Ausstellung zusätzlich ein authentisches, heimatnahes Flair. Auch kulinarische Elemente wie Kartoffeln, das Waldenserbrot der Bäckerei Nussbaumer oder die Maulbeer-Marmelade erinnerten an das kulturelle Erbe der Glaubensflüchtlinge. Besonders die Marmelade erfreute sich so großer Beliebtheit, dass mehrfach Nachschub aus Italien bestellt werden musste. Große Aufmerksamkeit fand außerdem der Bereich zum Tabakanbau in Palmbach. Viele Einheimische nutzten die Gelegenheit, hier von ihren eigenen Erlebnissen und Erinnerungen zu berichten.
So wurde für alle Besucherinnen und Besucher anschaulich, wie eng europäische Geschichte, Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährung miteinander verflochten sind – und wie sehr diese Zusammenhänge bis heute nachwirken.
Europäische Dimension
Die Ausstellung ist eng mit dem Hugenotten- und Waldenserpfad verbunden, einem 2.500 Kilometer langen europäischen Kulturfernwanderweg, der durch Deutschland, Frankreich, Italien und die Schweiz führt. Träger der 1.000 Kilometer langen Teilstrecke in Deutschland ist der Verein Hugenotten- und Waldenserpfad e. V., der die Ausstellung konzipiert hat. Der Pfad verbindet historisch bedeutende Orte, Kirchen und Kolonien, die an die Geschichte der Hugenotten und Waldenser erinnern und sie im europäischen Kontext sichtbar machen.
Fotos und Videos der Ausstellung
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Berichte und Bilder bei Facebook
Nächste Ausstellungsorte
🌱 Wanderausstellung „Wurzeln schlagen – Menschen und Pflanzen im Exil“ 🌱
- Neuhengstett, Kreis Calw, Neues Museum 12.10. bis 02.11.2025
- Oberderdingen, Rathaus, 09.11.bis 15.11.2025
- Pforzheim, Auferstehungskirche, 16.11. bis 07.12.2025
Ein großes Dankeschön
Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bedanken. Unser Dank gilt dem Verein Hugenotten- und Waldenserpfad e. V. für die spannende Ausstellung, der Evangelischen Gemeinde Bergdörfer für die Nutzung der Waldenserkirche sowie allen Helferinnen und Helfern, die tatkräftig unterstützt oder den Ausstellungsdienst übernommen haben. Ebenso danken wir dem Badischen Schulmuseum und dem Bauernmuseum Graben für wertvolle Leihgaben. Nicht zuletzt gilt unser Dank den Bergdorf-Profis, Edeka Piston und der Bäckerei Nussbaumer für ihre Unterstützung.
Ohne euch alle wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen!
Euer
Waldenserverein Palmbach e. V.,
Roland Jourdan, Vorsitzender
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